Perfekte Eltern gibt es nicht…

Aber wie schaffe ich es, dass es meinem Kind gut geht? 

Leider erlebe ich als Juniorenfussballtrainerin und Kindercoach immer wieder Eltern, die ihre Kinder Mangels Schulleistungen aus dem Sport nehmen. „Er ist nicht wegen dem Fussball schlecht, aber wenn er das machen will was er mag, muss er sich in der Schule anstrengen!“ so die Aussage vieler Eltern. Leider ist dies sehr kontraproduktiv. Es braucht andere Strategien, um Kinder zu motivieren sich verbessern zu wollen. Mit Zwang, Strafe und noch mehr Druck geben wir unseren Kindern die falschen Signale um als eigenständige, selbstsichere und verantwortungsbewusste Menschen heranzuwachsen.

Natürlich wollen wir Eltern nur das Beste für unsere Kinder und wünschen uns, dass sie gewappnet sind für unsere Leistungsgesellschaft. Da sollten wir aber vermehrt unser eigenes Leben hinterfragen und schauen, ob wir wirklich glücklich sind? Befinden wir uns nicht selbst im Hamsterrad? Ja jetzt können wir antworten, genau darum wollen wir unseren Kindern bessere Perspektiven ermöglichen. Doch was sind bessere Perspektiven?

Ist mir nicht einfach wichtig, dass mein Kind glücklich ist, dass mein Kind, Kind sein darf? Ich kann mein Kind ins Erwachsenenleben begleiten, unterstützen und ihm meine Werte mitgeben… Ich kann aber nicht voraussagen, was für mein Kind als Erwachsener glücklich zu sein, bedeutet.

Es soll nicht mein Leben (oder das von mir gewünschte) leben, es soll sein eigen bestimmtes Leben führen können.

Aber wie kann ich mein Kind jetzt Motivieren?

Hier ein kleiner Input:

Habe Vertrauen in dein Kind! Mache eine Liste von all den Kleinigkeiten die es liebenswert macht, all den Bereichen die es toll meistert und all den Dingen die ihm Glück bereiten. Zeig deinem Kind diese Liste und frage, worin es sich verbessern möchte. Dann nimmst du nur ein Beispiel daraus und beginnst dein Kind dabei zu unterstützen.

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